Dienstag, 1. März 2016

Ich will den Frühling-deshalb näh ich ihn mir



Der Frühling kommt mit ganz großen Schritten. Vielleicht rede ich es mir auch ein, weil ich ihn unbedingt will. Aber auch wenn es morgens noch ziemlich kalt ist, kann man es schon merken. Es fängt schon an hell zu werden, wenn die Kinder zur Schule los gehen bzw. fahren. Meine Große hat letzte Woche die Fahrradsaison wieder eröffnet. OK, es sind morgens noch Minusgrade und sie überlegt wirklich jeden Morgen ob Fahrrad oder Bus. Aber meistens wird es dann doch das Rad, denn die 20 Minuten, die sie länger im Bett bleiben kann, sind es ihr wert und außerdem gibt es ja Handschuhe gegen kalte Hände.

Die Laune ist doch gleich viel besser, wenn die Sonne scheint, trotz Streß und Termindruck auf der Arbeit. Aber ich glaube als Mutter bekommt man das alles viel besser gewuppt als meine Kollegen;-)) Da ist frau so ganz anderes gewohnt.

Und wenn der Frühling naht, dann muss auch was Frühlingshaftes genäht werden. Habe ich doch immer noch so lauter einzelne Meterstücke Webware im Regal liegen. Immer wenn mir ein Stoff gefiel, habe ich gedacht, dass mir schon was einfällt damit. Tja, und nun haben sich doch so einige angesammelt.
Und bei denen habe ich jetzt mal angefangen Stoffabbau zu betreiben.



Perfekt dazu eignet sich der Schnitt von Minikrea. Eine ganz einfach zu nähende und schlichte Tunika, die aber auch durch Stoffmix oder kurze und lange Ärmel immer wieder anders aussehen kann.

Ich habe hier zweimal die ganz schlichte Variante mit langen Arm genäht.





Ratz-Fatz war sie fertig und meine kleine Tochter freut sich.

Die Dritte Tunika habe ich aus dünnerem Jeansstoff genäht und diesmal einen kurzen Arm gewählt. Erst hatte ich noch überlegt in den Ärmelsaum auch ein Gummiband einzuziehen, habe mich dann aber für die weite Armvariante entschieden.



Und bei dem schlichten Jeansstoff konnte ich endlich mal wieder die Stickmaschine laufen lassen. Auch ganz schlicht in nur einer Farbe habe ich die Feder gestickt und ich finde das Ergebnis toll.



Und als Premiere habe ich das erste Mal an dieser Tunika auch meine Covermaschine ausprobiert. Und siehe da, sie hat mir den Saum ohne Fehlstiche gecovert. Über was für Kleinigkeiten man sich doch freuen kann.



Das war bestimmt nicht die letzte Tunika dieser Art, denn nach dem Frühling kommt der Sommer und da werden weitere Kurzarmvarianten benötigt und außerdem liegen hier noch genug Meterstücke Stoff rum und warten auf Verarbeitung.



Ganz liebe Grüße
Michaela

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Schnitt: Tunika von Minikrea
Stoffe: Stoffmarkt
Stickdatei: Tattoo-Feder von Rock-Queen